Ein Vampir ist nicht genug

Sonntag, Juli 11, 2010
By Benjamin Jendro

Ja, manchmal distanziere ich mich von Romanen, in denen es um Vampire geht, wohlmöglich hat das damit zu tun, dass ich noch heute die Meinung vertrete, keiner der modernen Protagonisten kommt je an Graf Dracula heran. Vielleicht liegt es aber auch an der Blade-Reihe, seit der ich mich zunehmend zu den Vampirjägern hingezogen fühle. Deswegen möchte ich Jennifer Rardin auch nicht unbedingt zu einer Reihe dazu zählen, für die man getrost sagen kann, Stephenie Meyer sei ihr Primus. Sie steht für mich zwar eng mit diesem Genre in Verbindung, brilliert aber aufgrund ihrer etwas anderen Herangehensweise auf eine ganz besondere Art.

Ein Vampir ist nicht genugIn ihrem Werk „Ein Vampir ist nicht genug“, einem neuen Roman um die Erlebnisse der Vampirjägerin Jaz Parks, geht es nicht allein darum, mit Vampiren fertig zu werden, sondern auch mit dem alltäglichen Versteckspiel klar zu kommen. Jaz ist Mitglied einer Geheimorganisation innerhalb der CIA, also einer ihr übergeordneten Geheimorganisation. Über mehrere Seiten beschreibt sie zunächst ihren Chef, der zugleich ihr Partner ist. Vayl wurde vor knapp 250 Jahren von seiner Ehefrau, dem Vampir Liliana, getötet bzw. dem normalen Leben entrissen. Nun tut er das, was ein Mann tut, der nichts mehr zu verlieren hat. Er rächt sich und tötet alle Vampire, die ihm in den Weg kommen. Ihm zur Seite steht Jaz, die sich das Töten und das Verschweigen ihrer Morde längst zum Alltag gemacht hat. Ein Geheimnis, das nicht allzu leicht zu hüten ist.

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